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07.02.2016

Eigentlich wollen wir auf dem Parkplatz im Nationalpark übernachten.
Als wir mit dem Kochen beschäftigt sind, kommt ein Parkranger und sagt dass das Schlafen im Park nicht erlaubt ist.
Aber er erlaubt uns fertig zu kochen und dann noch zu essen. Danach fahren wir aus den Park und finden einen Schlafplatz kurz ausserhalb des Parkes.

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08.02.2016

Heute ist wieder einmal ein Servicetag für den Pinzgauer angesagt.
Wir fahren zu einer Picknickstelle am Fluss, die wir schon auf der Hinfahrt zum Nationalpark gesehen haben. Ich möchte die Räder von der Vorderachse mit den Rädern auf der 2. Achse tauschen. Beim Wechseln der Räder stelle ich fest, dass die Schraube, immerhin eine M16, die das Fangband und den Stossdämpfer fixiert, gebrochen ist. Beim Versuch den Rest der Schraube ganz zu entfernen, gibt auch der Hammer den Geist auf. Aber zum Glück gibt es WD40. Die Schraube wird eingesprüht und nach kurzer Einwirkungszeit lässt sie sich auch gut entfernen. Anschliessend wird der Stossdämpfer und das Fangband fixiert damit es beim Fahren nichts beschädigt wird. Von einem Reisenden der neben uns auf der Wiese übernachtet, bekommen wir die Adresse für eine Autowerkstatt in El Calafate. Allerdings werden wir erst Morgen dahin fahren. Jetzt kommen wir erst einmal zu unserer Lieblingsbeschäftigung, dem Asado.


09.02.2016

Wir fahren zur Autowerkstatt, zu Ramirez Cacho. Er findet zwar keine für uns passende Schraube, aber er weiss wo man diese
bekommen kann. Aber nicht heute, der Ersatzteilhändler hat heute geschlossen. Wir sollen doch Morgen um 9.30 Uhr wieder
vorbei kommen.
Wir fahren wieder zu unserem alten Übernachtungsplatz am See und geniessen den Rest des Tages.

10.02.2016

Pünktlich um 10.00 Uhr sind wir wieder in der Werkstatt. Ich fahre mit Ramirez zu dem Laden und kaufe gleich 2 Schrauben.
Ich bedanke mich für die Hilfe bei Ramirez und möchte bezahlen. Er will aber nichts für seine Dienste.
Trotzdem gebe ich ihm ein grosszügiges Trinkgeld und er freut sich natürlich riesig darüber.
Auf einem Parkplatz in der Nähe der Tankstelle wir die Schraube wieder montiert.
Jetzt gehen wir noch Tanken, in den Supermarkt um unsere Lebensmittelvorräte, sprich Fleisch für
ein Asado und Rotwein, wieder aufzufüllen.
Unser nächstes Ziel ist der Nationalpark Torres del Paine in Chile.



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Die ganze Strecke dorthin ist aber zu viel für heute. Am Rio Turbio übernachten wir auf einer Wiese am Fluss.



11.02.2016

Die Grenze nach Chile überqueren wir beim Übergang „Dorotea“, ein paar Kilometer nach der Ortschaft Rio Turbio.Nur noch wenige Kilometer trennen uns von Puerto Natales. Hier füllen wir unsere frischen Lebensmittel auf und fahren gleich weiter in den Nationalpark

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Bei der Rangerstation am Lago Grey schlagen wir unser Nachtlager auf.

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Wir wandern zum Aussichtspunkt am See. Schon bald sehen wir die ersten Eisberge im Wasser und kurz darauf auch den Grey Gletscher, der in den See kalbt.

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12.02.2016

Wir sind völlig beindruckt von diesem Nationalpark rund um die Türme.





Eigentlich wollen wir hier am Parkplatz bei Wasserfall stehen bleiben und übernachten.





Aber die starken Windböen die den Pinzgauer zum Schaukeln bringen zwingen uns ein einigermassen windgeschütztes Plätzchen zu suchen.
Später lesen wir in einer Zeitung das am 13.2.16 ein Reisebus von den Böen umbeworfen wurde und es Verletzte gab.

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13.02.2016

Nach einer lausig kalten Nacht sind die Türme mit Schnee überzogen.





Der Wasserfall "Salta Grande"







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13.02.2016

Am Rio Peine besuchen wir ebenfalls den beindruckenden Wasserfall.



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Der Lago Sarmiento und Guanakos

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Wir beobachten wie eine Schafherde zusammen getrieben wird.



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Dann verlassen wir den Park und fahren südlich Richtung Punta Arenas.
Den Schlafplatz finden wir am Naturmonument "Chico Moro".

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Weites Land und eine Bushaltestelle.

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14.02.2016

Am späten Nachmittag, kurz vor Punta Arenas, erreichen wir die Magellanstrasse.
Auf einem Picknickgelände mit Blick auf Feuerland bleiben wir für die Nacht.

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Eine Blume und eine "patagonische Mistel" in voller Blüte.



15.02.2016

Ein bemaltes Gebäude in Punta Arenas.

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16.02.2016

Von Punta Arenas aus nehmen wir die Fähre über die Magellansstrasse nach Feuerland.
Die Überfahrt dauert 2 Stunden und bei rauer See bekommt der Pinzgauer nasse Füsse.



Hier auf Feuerland gibt es die einzige Kolonie von Königspinguinen ausserhalb der Antarktis.
Einige von den putzigen Tieren sind am Brüten und einige ziehen schon ihre Jungen gross.



Auf dem Weg zum Lago Blanco.



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Lago Blanco



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Im Wald direkt am See ist Campieren offiziell erlaubt.

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Was interessiert diesen Burschen wohl?

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Er hätte am liebsten etwas von unserem Asado.
Aber mit Fleisch- und Fischresten gibt er sich auch zufrieden.

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18.02.2016

Am Morgen bevor wir losfahren bemerken wir, das ein Reifen Luft verliert und wir montieren den Reservereifen. Dann geht es weiter, über den Grenzübergang Paso Bella Vista reisen wir wieder nach Argentinien ein.
In Rio Grande an der Atlantikküste kaufen wir ein, tanken voll und lassen den Reifen in einer Gomeria flicken.
Gegrillt und geschlafen wir auf einer Wiese direkt am Atlantik.



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Abendstimmung am Atlantik.

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19.02.2016

Interessantes Schauspiel am Himmel am Lago Fagnano.





Die Lieblingsbeschäftigung von Karlheinz: Happy Hour und Feuer machen für das Asado

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Dieser nette Kerl lässt sich bei seinem Abendessen nicht stören



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Sonnenuntergang am Lago Fagnano

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20.02.2016

Oben ist der Lago Fagnano, etwas tiefer liegt der Lago Escondido.

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Kurz vor Ushuaia biegen wir links ab und fahren auf der Routa J in Richtung Südosten.
Wir wollen so weit südich fahren wie irgendwie möglich……
Aber noch nicht heute, erst einmal schlafen wir an einem Fluss auf der Estancia Haberton.



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Hier treffen wir auch Patricia und Ronny aus dem Erzgebirge wieder. Wir haben die beiden das erste Mal am Lago Buenos Aires getroffen. Und dann auf der Fahrt südlich immer wieder einmal an den verschiedesten Orten.



22.02.2016

Vorbei an der Estancia Haberton am Beagle Kanal fahren wir immer weiter südlich….



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Bis es nicht mehr weiter geht. Am Gebäude der Prefectura Nalval Argentina ist endgüldig Schluss.
Bei den Koordinaten:
S54 58.518 W66 44.673
zeigt unser Tacho 109263 km.

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Aber auch hier gibt es noch Blumen und vom Wind geformte Bäume und Büsche.



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Wir haben noch 2 Tage Zeit bis wir in Ushuaia sein müssen. An dieser kleinen Bucht nehmen wir uns noch eine kleine Auszeit.

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Unser erstes Ziel haben wir erreicht: Ushuaia auf Feuerland, Terra del Fuego, Fin del Mundo



Es grüssen recht herzlich Sonja und Karlheinz